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Archiv für März 2012

Future Sounds Of Jazz Vol. 12

It’s been five years ago since the last FSOJ Vol. 11 was released, while the first one of this classic series was released in 1995. WelI, I have the feeling we are in a time machine now, back to some roots of FSOJ. Most of the tracks on Vol. 12 reminds me to the vibe of the first two or three editions of this series, especially the slower tunes, well the sound at all, too.

I can state: since 2007 till end of 2010 I have had a bit of a lack (with regards to content – bit empty argument place), neither I felt there is a need, nor did i felt the hedonic lust to compile another FSOJ. Well, there were a few good tunes out there that period, but not enough to carpenter and prepackage a whole compilation I would be proud of. Allowedly, between 2007 and 2010 I was, like many others, caught by the disco-, edit- and deep house fever.

Well, I still have this temperature, but nowadays such music is going to fuse more with the vibes and ingredients which I was prospecting for FSOJ. My stronger forage for FSOJ tunes started 2010, was tighten up 2011, while I got a déjà-vu: a lot of great future jazzy tunes, very interesting projects are around these days, which are close to the asthetic of sound und feeling of the early and mid Nineties, lot of reminiscence here and there. Anyhow, since Vol. 1 we must notice two totally new generations grown up; isn’t it public that every seven (7) years of music and cultural awareness we can salute to a new generation. I think, the younger projects here (for example: Lo Tide from Australia, Anchorsong and Ragout DeLapin, both acts from Japan, Scrimshire, Letherette, Laszlo, Sepalcure, Eden, Ensemble Du Verre) reflecting this.

I don’t mind if someone may deningrate or denuciate this as a lounge revival, it’s about music, not where you listen to this. Recently Mixmaster Morris said in an interview printed in Groove magazine, „it would be so nice and be deserving of a bigger come back at raves, in clubs, wherever“.

FSOJ 12 2-CD contains: 24 tracks, close to 160 minutes, 5 exklusive (previously unreleased) tunes and 2 Bonus Tracks

Laibach – We Come In Peace – The Original Iron Sky Soundtrack

In friedlicher Absicht veröffentlicht Mute am 27.04.2012 (digital am 06.04.) den Soundtrack „We Come In Peace“ zur durchgeknallten Nazi-Persiflage „Iron Sky“.

Der Beweis dafür, dass es auf der „dark side of the moon“ mehr als spacigen Rock à la Pink Floyd gibt. Von dort kommen nämlich neuerdings martialische Hymnen im unverwechselbaren LAIBACH-Sound. Schon jetzt genießt der Film Kultstatus. Mehr als 4,5 Million Klicks auf den Trailer innerhalb der ersten vier Tage können nicht irren. Und das war erst der Anfang.

Alles begann, als einem finnisches Filmteam in der Sauna eine Idee kam: Weltraumnazis auf der dunklen Seite des Mondes. Regisseur Timo Vuorensola setzte sich bei dieser Gelegenheit noch in den Kopf, dass der Soundtrack dazu unbedingt von LAIBACH kommen muss. Mehr noch, der bekennende Fan Vuorensola nahm das Gesamtkunstwerk LAIBACH gleich als Guideline für „Iron Sky“. Liegt nahe. Immerhin hat die Band in ihrer über 30järhrigen Karriere mehr als einmal Filme der Nazipropaganda durch den Kakao gezogen und der Titelsong von „Star Wars“ wurde auf „Jesus Christ Superstars“ (1996) verwurstet. So gesehen geht „Iron Sky“ auch als Hommage an die slowenische Band durch. Das ironische Spiel mit faschistoiden Symbolen auf der Folie atemberaubender Ästhetik verkehrt Nazipropaganda ins Absurde, gibt sie der Lächerlichkeit preis. Bei LAIBACH wird Musik und Kunst zur politischen Waffe, die durchaus unterhaltsam sein darf.

So schreibt der Tagesspiegel über „Iron Sky“ und LAIBACH: „der Film hat seine Momente, seine Laibach-Momente. (…) Es geht um unser aller Faszination für totalitäre Ästhetik. Laibach haben den Zusammenhang von Pop und Totalitarismus mit „Geburt einer Nation“ (…) auf den Punkt gebracht. Eine Pop-Hymne wird zum Reichsparteitagssoundtrack. Und es wird erfahrbar, dass die Nazis nicht nur auf Unterdrückung und Überwältigung bauten, sondern auch auf Ästhetik – und Heimeligkeit.“

LAIBACH stecken seit 1980 den Finger genau dort hin, wo es weh tut. Sie glorifizieren und überzeichnen die Ästhetik jener Regime, die mit totalitär naturgemäß nur sehr unzulänglich beschrieben sind, mit melodramatischen Wagnerhörnern, marschierenden Beats, brachialer Industrial-Elektronik und neo-klassischen Einflüssen. Sie richten den Fokus auf politische Kontroversen, ohne den Zeigefinger zu erheben. Ohne LAIBACH wäre eine Band wie Rammstein nicht denkbar, diese natürlich wiederum nur als Farce.

Timo Vuorensola ist begeistert von der Zusammenarbeit mit LAIBACH: „Their unique sense of humor and nice and twisted approach will really light a spark in the wretched genre of film music. We’re hoping to create something like Vangelis did for Blade Runner – not just a soundtrack, but a whole new world that echoes through the music.” Missiongelungen, können wir da nur sagen.

LAIBACH waren zu Beginn noch etwas skeptischer gegenüber den verrückten Finnen: „A few years ago we were approached by some crazy Finns on one of our tours in Finland to cooperate on film with them, but we didn’t take them that seriously at first. A year later we received a call and shortly afterwards the Iron Sky people visited Ljubljana. We went to our mountain shelter in the Julian Alps and they told us the story about the film they wanted us to collaborate on. They also showed us the work they had done so far and we were convinced straight away.” Gesagt, getan. Seit 2010 sitzen LAIBACH mit im Boot – äh, Raumschiff – der nerdigen Nazi-Parodie und steuerten unter anderem eine Version von „American Anthem“ vom 2006er Album „Volk“ bei.

LAIBACH erobern mit „We Come In Peace“ endlich ein breites Publikum. Sie zeigen der Welt, dass die traumatische Beziehung zwischen Musik und Macht, zwischen Kunst und Ideologie unterhaltsame politische Aufklärung sein kann.

VÖ ist am 27.04.2012

Tourdaten:
29.03.12 SE-Göteborg, Brewhouse
31.03.12 DK-Kopenhagen, Koncerthuset
01.04.12 Dresden, Strasse E
03.04.12 Berlin, Heimathafen
04.04.12 PL-Lodz, Wytwomia
05.04.12 CZ-Prag, Palac Akropolis
07.04.12 CH-Lausanne, Docks
08.04.12 FR-Paris, La Machine Du Mouline Rouge
11.04.12 UK-Birmingham, HMV Institute
12.04.12 UK-Manchester, O2 Academy
14.04.12 UK-London, Modern Tate/ Turbinhall

Rocket Juice & The Moon

Damon Albarn, seines Zeichens Frontmann von Blur und Gorillaz, ist jemand der sich recht intensiv mit neuerer Weltmusik auseinandersetzt. Zusammen mit Red Hot Chili Peppers – Bassman Flea und der Afrobeatlegende Tony Allen schickt er nun unter dem Namen „Rocket Juice & The Moon“ eine verdammt große Rakete gen Mond.

Der Legende nach entstand die Zusammenarbeit der Drei während eines Fluges nach Lagos, wohin die sie unterwegs waren, um dort als Mitglieder des Africa Express Musik zu machen. Damals, es war das Jahr 2008, entwarfen sich auch das Konzept für „Rocket Juice & The Moon“, doch dauerte es noch über ein Jahr, bis sie schließlich zu ersten Aufnahmen in Albarns Studio zusammen fanden.

Zur Komplettierung halten sich die Drei dann ncoh das Hypnotic Brass Ensemble (bekannt von den Gorillaz), die Sängerin Fatoumata Diawara, den Keyboarder Cheick Tidiane Seck, den Rapper M.anifest aus Ghana und die Souldiva Erykah Badu ins Studio.

Das Resultat dieser Zusammenarbeit klingt irgendwie nach afrikanischen Takten, Albarn, Flea und einem großen Eintopf aus afroeuropäischer Musik.

„Rocket Juice & The Moon“ ist ein krasses und irgendwie anderes Album. Es zählt stolze 18 Songs, deren musikalische Gewicht und Botschaft in dem Maße in den Hintergrund rücken wie der Spaß, den die beteiligten Musiker bei den Aufnahmen hatten, in den Vordergrund tritt.

Technisch bewegen sich die Musiker von „Rocket Juice & The Moon“ auf höchster Ebene und auch musikalisch ist ihnen etwas geglückt was zwar schon sehr nach Weltmusik – Made in Africa klingt, was aber doch auch – Dank klarer Strukturen und Kürze – sehr europäische Komponenten aufweist.

„Rocket Juice & The Moon“ ist so zu sagen ein afrikanisches Haus mit europäischen Tapeten. Es ist Bunt und voller klanglicher Überraschungen. Wer also auf richtig coole Musik steht und nix auf Mainstream gibt, der hat mit „Rocket Juice & The Moon“ was ganz dolles, womit man auch ganz toll durch den Frühling kommt.
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Hilfe, unser Messestand ist weg.

Dinge passieren, die bewegen sich irgendwo zwischen Blödheit, Ignoranz und Desinteresse. Und eines dieser „Dinge“ ereignete sich am Sonntag in Halle 4.0 der Messe Frankfurt.

Am Samstagabend um 22:00 Uhr musste unser Messebauteam die Halle verlassen, denn Nachts wird bei der Messe Frankfurt nicht gearbeitet – wie provinziell! Der Stand war schon demontiert und lag transportbereit verpackt. Als unsere Messebauer am nächsten Morgen alles holen wollten, waren alle Wände unseres Standes weg.

Interessant ist, dass alle Traversen und Scheinwerfer da waren, nur unsere Optik war passee. Auf das Abtauchen unseres Eigentums angesprochen äußerte der Hallenwart der Messe Frankfurt, dass dies nicht sein Problem sei, was die Frage aufdrängt, wessen Angelegenheit es denn ist, wenn alle um 22:00 Uhr aus der Halle geschmissen werden und erst morgens wieder hinein gelassen werden. Beschäftigt die Messe Heinzelmännchen mit Hang zu Fetisch und Co.?

Wir finden es toll, dass unser Messestand so gut gefallen hat, aber Liebhaberei hört da auf, wo Klauerei ins Spiel kommt. Der Stand hat uns nicht nur viel Zeit, sondern auch verdammt viel Kohle gekostet und er sollte auch im nächsten Jahr noch einmal verwendet werden.

Daher also unser Aufruf: Liebe Leute, wenn ihr irgendwo unseren Messestand oder Teile dessen seht, gebt uns bitte Bescheid.

KID Broadcast auf der MusikmesseFrankfurt 2012 – eine Nachbetrachtung

Musikmessenneulinge sind wir ja schon lange nicht mehr, doch in diesem Jahr wagten wir uns zum ersten Mal mit einem großen Stand nach Frankfurt. Unser Stand war nicht nur größer als sonst, er war auch optisch ganz anders. In den vier Messetagen wurden wir hunderte von Katalogen, Postern,  Flyern und Werbefeuerzeugen los. Auf eine so starke Resonanz waren wir nicht wirklich gefasst und so hatten wir am Samstagmittag nichts mehr zu verteilen.

Es kamen nicht nur Kugelschreibersammler zu uns, nein auch haufenweise wirklich interessierte Musiker und Techniker. Highlights waren sicher die Besuche von Grag Bone und Bruce Geitch, die nun von uns mit Technik ausgestattet werden.

Als Fazit könnte man sagen: „wir haben einen Haufen Leute erreicht und freuen uns auf Resonanz“.

Neues von KOTTARASHKY

Im Mai erscheint ein neues Album von KOTTARASHKY & THE RAIN DOGS. Es wir “Demoni” heißen und wenn es so gut wird wie dieser Appetithappen, dann wird es richtig gut.

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Donnerstag 21.03. – MusikMesse Frankfurt

Moin moin liebe Gemeinde,

der gestrige erste Messetag hat sich vom Vorglühtag zum echten Vollwertmessetag gemausert, waren doch tolle, interessierte und wichtige Leute an unserem Stand. Große Begeisterung riefen unsere Geräte hervor und auch unser neues Design fand seine Liebhaber.

Heute gaben sich schon diverse Vertriebe die klinke in die Hand und so sind wie voller Hoffung, dass auch dieser Tag zu einem echten Traumdonnertag wird.

schaut übrigens auch mal auf unsere ADVOCIS-Seite.

Aufbautag in Frankfurt

Nun steht er der neue Messestand von PICOLINO und ADVOCIS, den beiden High End Brands von KID Broadcast. Seit Anfang diesen Jahres haben wie an diesem Projekte gearbeitet und seit 18:00 Uhr steht er endlich.

Aber wir präsentiern nicht nur einen neuen Stand, wir haben auch viele neue Geräte für Euch. Kommt uns also einfach auf unserem Stand bei der MusikMesse Frankfurt besuchen. Ihr findet uns in Halle 4.0 und unseren Stand findet ihr schon :)

Morgen um neun geht es los, wir freuen uns schon wie verrückt.

ADVOCIS and PICOLINO at FrankfurtMusicFair 2012

Visit us at FrankfurtMusicFair 2012, from 20th to 24th of March.

You will find us in hall 4.0 at booth H30.

Enjoy our new design, check the new devices, get cool posters and an idea of the best studio stuff ever.