Get Adobe Flash player

Archiv für November 2011

Ick gloooob dat nich… VCMG-Musik vom Planet Vulcan

(Text: scrodd) Dass ich DAS! noch erleben darf… Nach 30 Jahren eine kleine Wiedervereinigung der Depeche Mode Gründungsmitglieder Vince Clarke und Martin L. Gore in dem Technoprojekt VCMG, erste Single SPOCK.

Nachdem die beiden Musiker Vince Clarke und Martin L. Gore 1981 musikalisch getrennte Wege gingen (Clarke: Yazoo/Erasure und Gore: Depeche Mode), haben sie sich 2011 mit dem Projekt VCMG musikalisch wiedervereint. Die Produktion lief nur über Emailverkehr, in getrennten Studios, durch Austausch der Audiodaten ab. Eine leider heut gängige Produktionsweise, die nichts mehr mit Studioromantik der früheren Jahre zu tun hat.  Die Stücke für das Album sollen im Frühling 2012 veröffentlicht werden. Die Single erscheint am 12.12.2011. Die Remixe auf der Single wurden von Technoproduzenten und DJ’s übernommen, von „Größen“, die mir ehrlich gesagt nichts sagen, aber das soll ja nichts heißen :) .

Nun zur Musik, die durchweg technoid ist, könnte gut in den Clubs funktionieren, ist aber nicht Hitverdächtig und etwas eingestaubt, Techno von vor 20 Jahren. Die beiden alten Männer haben sich mit Spock den Luxus geleistet, Musik zu machen, die Ihnen Spaß macht und keinen Verkaufszwängen unterliegt, denn das die beiden hochkarätigen Künstler Hits Produzieren können, haben sie mit Depeche Mode, Erasure oder Yazoo mehrfach bewiesen. Ich bin jedenfalls gespannt wie das Album  klingt und welche Resonanz es bei den Fans dieser Ausnahme Musiker erzeugt.
VCMG – Spock by Mute UK

VVV – “Across The Sea”

Für ein Debütalbum gar nicht so schlecht.

An dieser Stelle sollte ich gestehen, dass House dominierte Elektronikmucke nicht so mein Ding ist. Aber ich mag es, wenn der Bass so schön grummelt und so alles um mich herum wackelt oder doch wenigstens lustig zittert.

Das sind also die Vorbedingungen, unter denen ich mir dieses Album angehört habe. Ich bin mehr oder weniger wertfrei an die Sache heran gegangen.

Was augenscheinlich ist, diese Scheibe vereint Elemente des Rave und Acid, klingt stellenweise schön soulig (wenn auch kalt, was das Soulige in Frage stellt), absolut perkussionlastig und super schwer vom bösen Bass dominiert.

VVV – “Across The Sea” geht ins Ohr, animiert vielleicht nicht wirklich zum Ausflippen, aber eignet sich hervorragend zum passiven Hören. Denn tatsächlich passt diese Musik exzellent zum Autofahren und auch diverse, das Hirn beanspruchende- Büroarbeiten lassen sich mit diesem Sound im Ohr ausgezeichnet erledigen.

Was mir an “Across The Sea” fehlt, das ist das Besondere, der Kick. Die Musik fließt so an mir vorbei und versäumt es doch, mich an der einen oder anderen Stelle zu packen, mich aufhorchen zu lassen.

Aber wir sollten nicht vergessen, es ist doch ein Debüt und bevor wir etwas madig machen, sollten wir VVV die Chance geben, uns zu zeigen was er kann. Also, wann können wir was neues hören?!

VÖ ist am 5. Dezember 2011.

Patenbrigade Wolff- “Tanzveranstaltung”

Ganz schöner Klamauk aus Berlin O. (Text: scrodd)

Na das kann ja heiter werden, zurück in die Vergangenheit. Die Musik der 3 Berliner Patenbrigadisten könnte auch aus den 90ern kommen, passt aber auch, weil die O-Tonschnipsel aus Stasi und Berliner Rundfunk Tonarchiven stammen könnten.

Die Patenbrigade macht manchmal Spaß beim Zuhören, aber nicht musikalisch, sondern eher auf die Samples bezogen. Die Musik ist leicht angestaubt. Die Soundschnipsel werden nach einiger Zeit auch wirklich langweilig. Eines hat mir die Musik der Patenbrigade Wolff  wieder ins Gedächtnis gerufen, nie wieder DDR – Bitte bitte!

Das Kollektiv der Sozialistischen Arbeit wird bestimmt bei der hiesigen Konzert und Gastspieldirektion eine Menge Muggeen (musikalisches Gelegenheitsgeschäft) bei diversen Partei- und Kampfgruppenveranstaltungen bekommen, aber der Traum in die Top 10 beim Klassenfeind aufzusteigen wird wohl nicht so schnell in Erfüllung gehen. Da können sie ja zum Glück auf die sozialistischen Bruderländer ausweichen.

Die Patenbrigade Wolff hat ihre Fans, warum auch nicht, aber ich erachte das Album “Tanzveranstaltung” als nicht wirklich gelungen und fordere mehr Qualität.

Wer sich selbst ein Bild über unsere “Helden der Arbeit” machen möchte, hier einige Tanzveranstaltungen mit Patenbrigade Wolff:

02.12.2011 Leipzig / Hellraiser
03.12.2011 Augsburg / Kantine
04.12.2011 Aschaffenburg / Colos-Saal
09.12.2011 Braunschweig / M.Music Hall
10.12.2011 Hamburg / Markthalle
11.12.2011 Krefeld / Kulturfabrik

BETH JEANS HOUGHTON & THE HOOVES OF DESTINY „Yours Truly, Cellophane Nose“

Strage, freaky, british, cool. (Text: Ali Tschertow, FishBookLetters)

Das die Briten ein Volk von Exzentrikern sind, ist wohl den meisten klar und das so ein Umfeld schillernden Gestalten nicht ablehnend gegenüber steht, erklärt dann die Existenz von so manchem bunten Hund oder wie in diesem Fall, die Existenz von Beth Jeans Houghton.

Die gerade einmal 21jährige Beth ist ernsthafter geworden, sagt die Plattenfirma, ich selbst kenne sie ja nicht. Aber wenn es heißt, dass sie noch vor kurzem auf die Frage nach ihrer Vergangenheit geantwortet hätte, sie sei im Kernschatten einer Sonnenfinsternis geboren,
oder von einem Rudel weißer Wölfe in Transsylvanien großgezogen worden, dann klingt das ernsthafter – oder man ist bemüht, die Prinzessin erwachsener wirken zu lassen.

Vielleicht kann die 1990 im nordenglischen Newcastle upon Tyne zur Welt gekommene gar nichts für ihren Spleen, leidet sie doch seit ihrer Geburt an Synästhesie. Einer seltenen Krankheit, die Buchstaben, Zahlen, Worte, Musik und sogar Wochentage als eine Abfolge von Farben erscheinen lässt.

Hier zeigt sich für Musiker ein ganz neuer Aspekt der Wahrnehmung, beim Hören und Komponieren. Man ist versucht an den Witz über Beethoven zu denken, von dem man ja sagt, er sei so taub gewesen, dass er glaubte er malt.

Aber Beth ist nicht taub und so bietet sich ihr tatsächlich eine zusätzliche Möglichkeit zur Wahrnehmung von Tönen, die den Musikgenuss wohlmöglich viel reicher macht. Sie hat so zu sagen das Update auf das wir noch warten dürfen, quasi Music-Sense 2.0.

Im Alter von 15 Jahren kaufte sie sich eine Gitarre, wohl aus einer Laune heraus. Den Rest verdankt sie einer ordentlichen Portion Fugung. Mit 17 wird Beth auf dem Green Man Festival zufällig von DEVENDRA BANHART ausgewählt, um mit ihm “Milk Bottles” vor 10.000 Menschen zu performen. Ein Jahr später trifft sie auf ADEM, der ihre Debutsingle “Golden/Nightswimmer” aufnimmt. Mike Lindsay von TUNNG spricht sie mal eben in einer Londoner Bar an, um später mit ihm die 2009 erschienene EP Hot Toast einzuspielen.

Ben Hillier, der zuletzt unter anderem fur Elbow, Blur und Depeche Mode tätig war, produzierte „Yours Truly, Cellophane Nose“. Dieses Album ist eine aufregende Fahrt auf die andere Seite des Spiegels, zu kryptischen Texten und musikalischen Labyrinthen.

Ihre Musik, die sich bisweilen anhört, als zöge sie in den Krieg, lebt von Beth Vielseitigkeit. Denn während sie eben noch ruhig oder schräg intoniert, springt sie plötzlich los und rast einem Derwisch gleich. Die Musik von BETH JEANS HOUGHTON & THE HOOVES OF DESTINY ist wie ein Feuerwerk oder besser, wie eine Schlacht.

„Yours Truly, Cellophane Nose“ erscheint am 24.02.2012 und ihr solltet auf jeden Fall einmal reinhören.

:

:

BIG DEAL – “LIGHTS OUT”

Irgendwo zwischen psychedelischen Sounds und herrlich wohltuendem Singersongwritertum. (Text: Ali Tschertow, FishBookLetters)

Im Begleittext zu diesem Album lese ich was von Girl/Boy-Harmonien und frage mich, ob die Pressebetreuer von MUTE da mit Flagscheinwerfern auf etwas hinweisen, was quasi so hell leuchtet wie die Sonne.

Big Deal überzeugen mit herrlich entspannter Musik, a la MISSOURI (zumindest klingt es für mich so). Ein Duo, zwei Gitarren und 2 Stimmen, die wunderbar frei zu sein scheinen. Er hat eine leicht heisere Stimme und sie klingt so klar und rein.

Die Welten, aus denen sie kommen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Costelloe kommt aus einem aufgeklärten Londoner Künstlerhaushalt, Underwood entstammt einer streng religiösen Familie aus Kalifornien,

Irgendwann trafen diese beiden so ungleichen Menschen in Großbritannien aufeinander. Während seiner Zeit bei LTTLE DEATH gab Underwood nämlich an einer Mädchenschule Gitarrenunterricht, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dort lernte er Costelloes Mutter kennen, die ihm vorschlug, den Gitarrenkenntnissen ihrer Tochter auf die Sprünge zu helfen.

Der erste Song, den Underwood Costelloe beibrachte, war „Teenage Riot“ von Sonic Youth. Recht bald wurde jedoch aus dem Unterricht ein Miteinander und sie schrieben zusammen Songs.

Nun, zwei Singles und etliche Konzerte später präsentieren Big Deal ihr Debütalbum „Lights Out“.

„Lights Out“ ist eine wunderbare Scheibe, wie gemacht für den späten Herbst, den frühen Winter. Die Songs der Beiden transportieren so viel Harmonie und Wärme, geben dir Liebe und Kraft, die dunkle Jahreszeit zu überstehen.

VÖ ist am 3. Februar 2012.

:

:

Homework by Big Deal

:

Die Art – „ARCANE“

Von Wahrheit und Lüge, Aufgeben und Wiederfinden. (Text: Ali Tschertow / FishBookLetters)

Vor drei Jahren ließen Makarios, Gumpi, Conne und Shiva, besser bekannt als Die Art, wieder etwas von sich hören. Nun, 2 Best-Of-Alben und eine 25 Jahre Die Art Party später, gibt es mit „ARCANE“ etwas Neues von den Leipzigern.

„ARCANE“ ist für Die Art Neuland, denn dieses Album ist ein echtes Konzeptwerk, welches sowohl als Soundtrack als auch als eigenständiges Album gesehen werden kann. Wie wir es von Die Art kennen und erwarten besticht auch dieses Album durch kantige und schnörkellose Songs in unverwechselbar „artigem“ Stil.

Als Kontrast zum klassischen Die-Art-Sound dienen die fragilen, beinahe klassisch anmutenden Kompositionen, die auch dem Film sein besonderes Flair geben.

„Das Schwanken zwischen Aufbegehren und desillusionierender Lähmung, zwischen Liebe und Verlust jeglicher Hoffnung ist nichts anderes als ein Abbild der uns umgebenden Biografien, verdichtet zu Musik, die uns träumen und trauern lässt, die mitreißt, um uns anschließend ins Bodenlose fallen zu lassen“.

Aufgenommen wurden die klassischen Die Art Songs im Leipzig Kicktheflame Studio und die Tatsache das die Songs live eingespielt wurden – was seit den guten alten Kassettenzeiten nicht mehr stattfand – trägt sicher zu den enorm dichten Sound bei.

Die Instrumentalstücke entstanden in monatelanger Arbeit in einem Weimarer Studio. Ursprünglich waren diese Songs für eine eigene LP oder CD konzipiert, doch in der Demo-Phase gerieten diese Aufnahmen in die Hände Berliner Filmleute, die an ihnen Gefallen fanden und ihre Idee für einen passenden Kurzfilm präsentierten.

Letztendlich wurde aus der Idee „An Arcane Story“ und so geriet „ARCANE“ gleichzeitig zum Soundtrack zu einem Film.

Fazit: Mit „ARCANE“ ist Die Art ein Gesamtkunstwerk gelungen, in welchem die Vier das klassische Die-Art-Schema sprengen und zu neuen Horizonten aufbrechen. Die Musik ist enorm dicht, erfreut mit dem geliebten Sound und bietet in den Filmmusik-Tracks  neue und spannende Hörereignisse.

Auch der Film „An Arcane Story“ auf der beiliegenden DVD hat seine Reize, geht es in ihm doch wie so oft in den Songs der vier Leipziger um verlorene Liebe, um Aufgabe und Leiden.

Kurz gesagt ist „ARCANE“ in seiner Gesamtheit ein wirklich gelungenes Album und ein Beweis dafür, dass gerade unerwartete Wendungen das Zeug zu den besten Ergebnissen haben.

Live gibt es Die Art
13.11.2011 Zürich – Dynamo
24.11.2011 Chemnitz – Flowerpower (mit Preview „An Arcane Story“)
25.11.2011 Magdeburg – Festung Mark
26.11.2011 Salzwedel – Club Hanseat
02.12.2011 Göttingen – Juzi
03.12.2011 Oberhausen – Druckluft
08.12.2011 Jena – Rosenkeller
09.12.2011 Leipzig – Moritzbastei (mit Preview „An Arcane Story“)
10.12.2011 Erfurt – Museumskeller
15.12.2011 Berlin – Frannz (Premiere der Kinoversion “An Arcane Story”)
16.12.2011 Fürstenwalde – Club im Park
17.12.2011 Dresden – Groovestation

Never Say Die Tour 2011

(Text: scrodd) Berlin 27.10.2011 Huxleys – „NEVER SAY DIE“, die Veranstaltungsreihe von Impericon hatte 2011 ihren Abschluss am 27.10. im Huxleys Berlin. Davor waren die Jungs in 11 Städten in und um Deutschland unterwegs. Die Bands, die die Tourstrapazen in diesem Jahr auf sich genommen haben waren: Suicide Silence, Emmure, Deez Nuts, The World Alive, As Blood Runs Black, The Human Abstract und Vanna (aus Eikel) :)

Der Veranstaltungsort wurde kurzfristig vom Columbia Club in’s Huxleys verlegt, was für einige Verwirrungen sorgte, da dies sehr spät auf den Seiten von Impericon aktualisiert wurde. Na auch nicht schlimm, hab ja den Weg zu der Show gefunden, dank Hendrick von PETA2, der mir den definitiven Veranstaltungsort verraten hatte, konnte ich zielsicher die Lokation ansteuern.

Wie immer war ich  etwas zu spät (habe schon 4,8 Bands von 8 verpasst) :) und gerade noch den Rest von The Word Alive mit halben Ohr mitbekommen, lag wahrscheinlich auch daran, das ich die erste halbe Stunde am PETA2 Stand gequatscht habe.

Also nun zu den Bands: Meine erste Band des Abends war Deez Nuts, eine sympathische Hardcore/Rapcore Band aus Melbourne (darf man das überhaupt sagen, die wollen doch immer alle Böse sein :) ). Die Musik von Deez Nuts ist schnell und sehr Gitarrenlastig, rundum stimmig. Wenn die Jungs von Deez Nuts mal wieder den weiten Weg über das große Gewässer wagen und in Eurer Stadt gastieren, unbedingt hingehen.

Die nächsten waren dann schon Emmure. Zu dieser Band habe ich ein gestörtes Verhältnis, das ist nicht meine Musik, definitiv !!!! NICHT. Durch diese Musik werden in mir negative Schwingungen ausgelöst, die ich nicht haben möchte. grrrrrrrrr :(

Das schönste für mich bei der Emmure Performance waren die Pausen. Die Musik von Emmure klingt für mich wie 2 aufeinander zufahrende Züge mit leeren Milchkannen beladen, einfach nur laut und unangenehm für meine Ohren.

Ich glaube jetzt hab ich mich bei den Fans der Amerikanischen Metalcore Band etwas unbeliebt gemacht, ich kann mich auch unter größten Anstrengungen nicht für Emmure begeistern. Ich muß dazu sagen, das die Band bei einer Studioaufnahmenanhörsession etwas besser weggekommen ist. Nun gut, wir leben in einem relativ freiem Land und es wäre auch blöd, wenn allen das selbe gefallen würde. Ihr könnt gern über die Kommentarfunktion Eure Sichtweise Kund tun. :)

Wenn ich nun ohne persönliche Antipathie das Können der Band beurteilen sollte kann ich sagen, dass die Jungs von Emmure gut aufeinander eingespielt sind, und gut miteinander harmonieren, obwohl der Schlagzeuger 2009 ausgewechselt wurde. Bei den Studioaufnahmen hört man was die Jungs können und es drückt und schiebt schon ordentlich. Live hat es der Sänger am besten, wenn er mal nicht so Textsicher ist, dann bekommt das keine Sau mit, ich habe immer nur ahhhhhh ahhhhh grunz ahhhh verstanden. Den Erfolg den die 5 New Fairfielder mit Emmure haben zeigt aber, dass es noch viele andere Musikinteressierte gibt, die nicht meiner Meinung sind und das ist gut so.

Der Sound war eindeutig zu laut, der Techniker hat wahrscheinlich nicht mehr lang bis zur Rente, da macht das nicht‘s, wenn das Gehör im Arsch ist und nicht im Kopf.

Für den Headliner “Suicide Silence”, Deathcore aus Kalifornien, wurden dann Showtechnisch alle Register gezogen. Sehr viel Licht und leider noch lauter als Emmure.

Dies war meine erste Begegnung mit SuSi. Upps wattn dit? Heavy Metal aus den 70gern auf die Spitze getrieben, gekreische in den höchsten Tönen, schwere Gitarren, sehr gute Musiker aber die Musik kompletter Ausfall, wie man mit solch einem Scheiß Leute begeistern kann? tztztzt *kopf schüttel*

Fuck, Fuck, Fuck, Fuck, Fuck your fucking fucker, Muckefuck, das ist definitiv das Lieblingswort von Mitch Lucker der sich für die Kreischeinsätze verantwortlich zeichnete. Das war mein Eindruck am Abend und ich war vollkommen enttäuscht von SuSi, weil ich mehr erwartet hatte. Zu hause angekommen, wollte ich mich mit diesem Eindruck nicht abfinden und gab der Band noch einmal eine Chance im Nachsitzen, und zwar im CD Hörnachsitzen für Scrodd. Ich kramte alles zusammen was ich von Suicide Silence bekommen konnte. Nach der Session dachte ich, eine vollkommen andere Band in Berlin gehört zu haben. Bei den Studioaufnahmen und in den Videos wandelte sich diese Bild was ich auf dem Konzert hatte vollkommen. Die Musik ist sehr gut gemacht, präzise gespielt und sehr sehr gut produziert.  Die sympatischen Musiker von SuSi, schaut Euch mal die Studiosessionvideos auf Youtube an, bekommen von mir eine glatte 2, aber nur weil ich nicht DER Deathcore Fan bin. Mein Favorit ist „You only live once“ mit ziemlich krankem Video. Da kann man mal sehen, was ein schlechter Sound anrichten kann, aber gut die Tour geht an den Tontechnikern auch nicht spurlos vorbei und richtige Fans kennen die Stücken und wissen auch wie sie klingen.

Fazit: Die Tour zieht auf alle Fälle ein sehr geiles Publikum an, bunt gemischt und relativ jung. Da macht es schon Sinn, dass man sich beim buchen seiner Tickets gleich den Muttizettel ausdrucken kann, eine schöne Idee vom Veranstalter. Die ganze Zeit war eine super Stimmung, die Leute waren gut drauf und haben das Huxleys ganz schön zum schwingen gebracht, wer schon mal im Huxleys war weiß was ich meine. :)
Die Musik war eindeutig! zu laut und viel zu Höhenlastig. Ich glaube wenn die Veranstalter nicht komplett falsche Bands einkaufen kann man sich „Never Say Die Tour 2012“ ohne bedenken anschauen.

THE MISERABLE RICH

THE MISERABLE RICH gehen auf Europatour.
präsentiert von ByteFM, WhiteTapes, Akustik Gitarre, FastForward Magazine

16.11.11 DE – Wiesbaden, Spiegelsaal Walhalla Theater
17.11.11 DE – Rees-Haldern, Haldern Pop Bar
18.11.11 DE – Neustadt bei Hannover, Schloss Landestrost
21.11.11 DE – Berlin, tba
22.11.11 DE – Göttingen, Apex
23.11.11 DE – Wetzlar, Franzis
24.11.11 DE – Duisburg, Steinbruch
25.11.11 DE – Bielefeld, Falkendom
26.11.11 DE – Nürnberg, Festsaal (Kulturnacht)
28.11.11 DE – Freiburg, White Rabbit
29.11.11 CH – Zürich, Ziegel Oh Lac
30.11.11 CH – Basel, Parterre
01.12.11 CH – Bern, Radio RaBe Studio (Radiokonzert)
02.12.11 DE – Stuttgart, Merlin
18.01.12 DE – Potsdam, Reithalle
19.01.12 DE – Halle, Objekt 5
20.01.12 DE – Plauen, Malzhaus
21.01.12 DE – Dresden, Beatpol
22.01.12 DE – Rostock, Peter Weiss Haus
23.01.12 DE – Leipzig, DetektorFM (Radiokonzert)
25.01.12 AT – Wien, Chelsea
26.01.12 AT – Graz, Orpheum
27.01.12 AT – Steyr, Röda
28.01.12 AT – Braunau, Gugg
29.01.12 DE – Dachau bei München, Kultur-Schranne
31.01.12 AT – Kufstein, KuFa
06.02.12 DE – Hamburg, Uebel & Gefährlich
09.02.12 DE – Frankfurt, Brotfabrik
11.02.12 DE – Saarbrücken, Sparte 4
12.02.12 DE – Köln, Studio 672 (Stadtgarten)

Like a Stuntman – “YOY”

(Text: ScrLike a Stuntman YOYodd) Die 2001 in Frankfurt am Main gegründete Band Like A Stuntmanhat mit “YOY“ ihr 3. Studioalbum veröffentlicht, die 4  Jungs haben sich wirklich nicht drängen lassen 3 Alben in 11 Jahren ist nicht viel, aber lieber 3 gute Scheiben als 11 beschissene Ergüsse. So dann wollen wir mal unser geschultes Ohr an die Lautsprecherkalotten halten und die nächste Kariere zerstören :)

Jungfräulich mache ich mich an das erste Stück, bis dato war mir die 4 noch nicht aufgefallen.

Nach dem ersten Stück „Symptoms oft he Ocular“ war ich erstaunt das diese Musik aus Deutschland kommt und freute mich schon auf das nächste Stück „Yesteday Euphoria“. Umso mehr ich von Like A Stuntman an meine Gehörgänge lasse umschmeichelt der Sound mein strenges unbestechliches Urteilsvermögen. :)

Na ich bin mal auf das nächste Album gespannt, müßte rein Statistisch gegen 2014 im Sommer kommen.

Die Musik von YOY, erinnert mich etwas an Peter Gabriel und manchmal auch an die frühen Songs von David Bowie.

Fazit: Hut ab, wenn man es nicht besser wüsste, könnte die Musik auch in England, USA oder sonst wo produziert worden sein, aber Deutschland würde mir nicht als Topkandidat einfallen. Rundherum ein tolles Album was einen festen Platz in der Plattensammlung verdient hat.  Sehr aufwendig Produziert, rund und durchdacht, groove und Sound stimmen. Eine glatte 1 und Daumen hoch.

:
Like A Stuntman – YOY by Bureau B
:

THE FUZZTONES (USA)

Glittertainment meldet heute – stolz wie Bolle: Yes! Legenden! Argh! Unglaublich extraterristisch stolz sind wir, dass die Formation um Rudi Protrudi ihren Weg zu uns gefunden hat.
Vor über 30 Jahren in einem heißen New Yorker Sommer in der Lower East Side gegründet und nach einem Gitarreneffektgerät benannt, sind The Fuzztones auch drei Dekaden später noch aktiv und die unangefochtenen Könige des Garage-Grunge. Label: Stag-O-Lee.

The Fuzztones spielen am 12.11.11: in Berlin – Bassy Club

:

: