Archiv für August 2009
PICOLINO und ADVOCIS lieben Sport!
Und deshalb unterstützt KID-Broadcast den leipziger Cross-Biker Max Juler. Max ist fünfzehn Jahre alt und wenn er über die X-Bahn heizt und waghalsige Sprünge mach, dann sieht das einfach nur irre toll aus. Deshalb bekommt der nervenstarke Extremsportler Kleidung von KID Broadcast mit den Logos von PICOLINO und ADVOCIS.
Warum PICOLINO? Nun, Max ist mit 162 cm recht klein und bringt dennoch beste Leistungen. Genau wie PICOLINO.
Warum ADVOCIS? Was er macht sieht einfach super aus und ist auch technisch absolut präzise.
ADVOCIS wieder mit CB auf Tour.
ADVOCIS geht wieder mit CINEMA BIZARRE auf Tour.
ADVOCIS, der Mic Pre von KID Broadcast hat die Jungs von CINEMA BIZARRE auch im Live-Einsatz überzeugt. Und so geht der orange-weisse Wunderkasten ab 29. August mit CINEMA BIZARRE erneut auf Tour. Bis Ende November rocken CB die Bühnen in den Niederlanden, Deutschland, Schweden, Dänemark, Russland der Ukraine….
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29.08.2009 NL- Ulft, Dru Park – Huntenpop
17.09.2009 D- Kassel, Nachthallen
19.09.2009 D- Memmingen, Kaminwerk
20.09.2009 CH- Pratteln, Z 7
21.09.2009 D- München, Ampere
22.09.2009 NL- Utrecht, Tivoli
23.09.2009 L- Luxemburg, Rockhal
25.09.2009 IT- Rom, Alpheus
26.09.2009 IT- Pinarella di Cervia (RAVENNA)
27.09.2009 IT- Roncade (TREVISO), New Age
29.09.2009 D- Stuttgart, Die Röhre
30.09.2009 D- Frankfurt, Batschkapp
01.10.2009 D- Köln, Live Music Hall
02.10.2009 D- Leipzig, Anker
04.10.2009 D- Hamburg, Grünspan
05.10.2009 DK- Kopenhagen, Vega
06.10.2009 D- Flensburg, Deutsches Haus
08.10.2009 SE- Göteborg, Sticky Fingers
09.10.2009 SE- Stockholm, Klubben
11.10.2009 D- Berlin, Fritz Club
04.11.2009 RUS- Krasnodar, Strike Arena 5
05.11.2009 RUS- Rostov, Club “Zhara” (”Heat”)
07.11.2009 RUS- Moscow, Club Tocka
08.11.2009 RUS- St. Petersburg, Club “Zal Ozhidania”
09.11.2009 RUS- Yekaterinburg, Dvoretz Molodezhi
10.11.2009 UA- Kiev, Club “Bingo”
THE RAVEN: „One Last Time“
Wanderer zwischen Schattenreich und Mad Max. Text Steven Powlesland
„THE RAVEN könnte eure neue Lieblingsband werden“ sagte irgendjemand. Dafür das „One Last Time“ die Debüt EP ist finde ich dieses Statement etwas verfrüht. Aber wer weiß?
Davey Strehler gründete die Band vor zwei Jahren. Er siedelte damals von der Schweiz in die USA über und der Beginn seines neuen Lebens war sozusagen auch der Anfang von THE RAVEN.
Der erste Titel “Fireflies” klingt irgendwie nach „End Of Green“, während der zweite Song “Self Denial” wohl mehr in Richtung Nu-Metal geht. Track No.: 3 ist doch eher eine fette Ballade, der vierte Song “Eleanor Rigby” der im Original ja von den BEATLES ist, ist in der Version von THE RAVEN ein ordentliches Stück Rothic-Roch und “Devil´s Path” als fünfter und letzter Titel ist wohl was für Metalfreunde.
Fazit: Alles in allem ist THE RAVEN mit ihrem Debüt „One Last Time“ ein recht ordentlicher Einstieg gelungen. Wenn jetzt auch eine qualitative Weiterentwicklung stattfindet und auch Frontmann Davey an seiner Stimme arbeitet, dann haben THE RAVEN sicher eine Zukunft.
Musikalisch bewegen sich THE RAVEN irgendwo zwischen düsterstem Gothic-Roch und schwerem Metal. Mein persönöicher Favorit ist “Eleanor Rigby”, eine wirklich gelungene Coverversion. Aber hört euch die EP ruhig selber an und findet euren eigenen Lieblingstitel.
Dial M For Murder „Fiction of her dreams“
Joy Division müssen Schweden gewesen sein. Text: Ali Tschertow
Mit ihrer Single „Oh No“ / „The Mourning Comes The Morning After” sorgten Dial M For Murder bereits Ende letzten Jahres für Aufsehen. Nun gibt es also das Debüt-Album der Schweden, „Fiction of her dreams“.
„Fiction of her dreams“ ist düsteres und kraftvolles Manifest des ewigen Kampfes mit den Unbilden des Lebens, ein Kampf der wie die Aufgabe des Sisyphos stets von neuem beginnt und nie zu Ende ist.
Die Musik von Dial M For Murder ist schwer, dunkel und gitarrenlastig, melodisch und voller Brüche, die zum genauer Hinhören animieren. So entsteht die klangliche Nähe zu Bands wie Joy Division oder Maekkelae’s Trash Lounge.
Mit „Fiction of her dreams“ hat Dial M For Murder ein wirklich irres Debüt hingelegt. Die Ästhetik der Songs ist Dank schmuddelig klingender Synthies, verzerrter Gitarren und Beats aus alten Drumcomputern, die ein fantastischer Kontrast zu den großartigen Melodien sind, eine ganz besondere. Die Band gibt unter anderem Alvred Hitchcock als Quelle der Inspiration an und ich bin geneigt dies auch zu glauben.
Fazit: Für mich ist Dial M For Murder mit dem Album „Fiction of her dreams“ das Album dieses Sommers. Schön! Genial! Großartig!
ein Blick zur Uhr…..
Ein Blick zur Uhr, oh Shit schon 13.30Uhr und noch 200km bis nach Hildesheim, na toll dachte ich verpassen wir TBM auf’m M’era. Der einzige Grund warum ich mich überreden lassen hab ins Auto zu steigen, na ja stimmt nicht ganz, eigentlich fuhr ich auch mit, um unseren Freund Thomas zu sehen, der The Birthday Massacre als Mixman auf ihrer Europa Tournee begleitet. Das wird eng, dachte ich, aber auf die Fahrkünste von Scrincle vertrauend haben wir die Einflugschneise pünktlich erwischt und Gott sei Dank, doch glatt die „da vor Band“ verpasst. Ihr seht schon, dass ich wirklich nicht wegen der Bands den Weg auf mich genommen habe.
Ich hab bis heut nicht verstanden, das die Kinder der Nacht im gleißenden Sonnenlicht ihre Halbgötter umjubeln. Wahrscheinlich nur aus dem einen Grund, in voller Pracht die fantastischen Outfit Kreationen vorzuführen. Irgendwie gleicht das einem Techno-Event, nur eben alles in schwarz-weiß, also vor dem 25. August 1967 zur Einführung des Farbfernsehens. Die Atmosphäre auf dem Festival war, wie auch im letzen Jahr super, die Anhänger der Farbe schwarz chillen friedlich auf den Wiesen zu Bier und China Fastfood und lauschten den Klängen ihrer Idole. Komisch wenn ich mir dieses „bunte“ Völkchen wegdenke und die Augen schließe, könnte ich auch im Wohnzimmer meiner Mutter stehen, wenn wieder Schlagerparade mit Carolin Reiber, aus den Lautsprecherquaken ihrer alten Röhrenglotze dröhnt. Aber halt, da gibt es einen kleinen Unterschied in den Texten, die Reiber Musikanten trällern von der heilen Welt, doch hier wird von Todessehnsucht und Düsternis erzählt. Sind das die Nachwirkungen der Schlagerparade? Zugegeben ich verspüre auch immer den Drang mich umzubringen oder mindestens mein Trommelfell zum platzen zu bewegen wenn ich Schlagermusik höre. Eins haben die beiden Musikgenres aber dann doch wieder gemeinsam, den Dilettantismus mancher Musikanten, wie geht das, frag ich mich. Der Scrincle und der Scrodd standen mitten auf der Festwiese und schauten sich fragend an, was läuft da gerade für ein Film ab. …dilettantischer Möchtegernsänger stehen jammernd und steif auf der Bühne und gibt doch tatsächlich folgendes zum besten …wenn ihr wollt das wir noch eine Zugabe geben sollen, dann müsst ihr aber klatschen… hallo? (Zitat: Blutengel aus Berlin) Ich hab ja schon vieles erlebt, aber das ist das Beste was ich je gehört habe. Da frag ich mich, sind das die Auswirkungen von GZSZ, Deutschland sucht den Superstar oder Super Nanny, wo Nichtskönner zu Stars gemacht werden, um dann von der Musik- und Medienindustrie als Helden verkauft werden. Oder habe ich nicht mitbekommen, dass dies eine Karaokeveranstaltung war, wo jeder mal durfte. Man müsste mal recherchieren ob es parallelen zur systematischen Verdummung der Schlageranhänger gibt. Bei solchen Anlässen frag ich mich immer, wie sich aufgeklärte Menschen trotz Myspace und Co. von dieser Maschinerie verarschen lassen ohne es zu merken.Aber ein Lichtblick gab’s noch zur Verteidigung der Veranstaltung, Apocalyptica. Na ja vielleicht habe ich ja auch nur den falschen Tag erwischt und die Lückenfüller abbekommen, denn am Sonntag spielten Zeromancer, IAMX und Prodigy denen man nicht vorwerfen kann dilettantisch zu sein.
Mein Fazit musikalisch: … Musik ist streitbar, das betrifft alle Musikrichtungen gleichermaßen und jeder kann das hören was er mag, nur wenn mal die Nebelmaschinen der Musikindustrie versagen und den ungeschminkten Blick auf das Treiben frei geben, wird sich der ein oder andere fragen, …wattn dat??
Zum Festival M’era Luna: cooles Event im freien mit Ferienlager Atmosphäre und Zeitreise Charakter, angenehme Besucher. Der angeschlossene Mittelaltermarkt ist sehr gut geeignet um sich die Zeit zwischen den Umbaupausen mit T-Shirts, CDs und allerlei skurrilen Schnickschnack kaufen zu vertreiben und seine sauer verdienten Goldstücke unters Händlervolk zu bringen. Besonders zu empfehlen ist der Stand des Zene Magazins von Zillo mit seinen witzigen T-Shirts, oder das Mittelalterspektakel (am besten im Dunkeln drüberschlendern) Die rumlungernden Mundschenke haben ein sehr gutes Angebot. Burger, Fisch, Chinesisch, Pizza, Süßes bis hin zum vegetarischen wird dem hungrigen Mondanbeter kredenzt.
…ach ja Schönwetter Garantie inklusive, was mir schon wieder auf Grund der Veranstaltung ein Grinsen ins Gesicht treibt:)
Bleibt mir nur noch zu sagen, herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag M’era Luna.
Scrodd
Schalke vs Islam
Oder: Warum stoppt niemand den islamischen Verfolgungswahn? Text: Ali Tschertow
Ich halte mich für einen aufgeklärten Menschen, der fremde Kulturen und Religionen nicht nur erträgt sonder akzeptiert. Im Gegenzug erwarte ich von diesen Kulturen und Religionen, dass sie mich in Ruhe lassen und auch mich an woran auch immer glauben lassen, solange ich ihnen damit nicht schade.
Und jetzt geistert ein Aufreger durch die Medien, der doch eigentlich keiner ist.
Diverse Moslems fordern vom FC Schalke 04 die Entfernung einer Strophe aus der Vereinshymne. In bewusster Strophe heißt es, dass Mohamed von Fußball keine Ahnung hätte und dass eben dieser Mohamed sich aus all den schönen Farben das Blau und Weiß (die Vereinsfarben) erdachte.
Und jetzt atmen wir mal ganz ruhig durch, überdenken den letzten Absatz noch einmal und halten kurze Rücksprache mit Gott.
Da haben sich im schönen Jahr 1924 ein paar Fußballnarren eine Hymne für ihren Verein ausgedacht. So ein Fußballliedtext entsteht wie so viele Gedichte, einzig um des Spaßes Willen und unter dem Motto: reim dich oder ich fress dich. Moslems oder den Propheten kannten diese Leute nur aus Karl Mays Büchern und anderen wilden Geschichten. Und die haben also die Beleidigung Mohameds geplant, die mittlerweile seit 85 Jahren anhält.
Mal zur Klärung: Bis vor gar nicht all zu langer Zeit sprach man in Europa mit Hochachtung und Bewunderung vom Orient und dem Islam. Denn trotz der Strenge der Islamischen Heroscher, galt der Islam als äußerst tolerant und offen. Daher war man dort auch technisch und geistig weiter. Diese hohe Meinung vom Morgenland bröckelt seit dem engstirnige und verfolgungswahnsinnige die Herrschaft an sich reißen und all das was den Islam ausmacht verbieten und durch fanatischen Blödsinn ersetzen, den sich auszudenken auch die dümmsten Päpste des Mittelalters Schwierigkeiten gehabt hätten.
Zum Schluss noch so viel: Wenn ich wegen irgendetwas angepisst bin, dann bin ich auch ganz groß darin, in allem eine Beleidigung zu sehen. Doch wenn ich meine aus der Wut entsprungenen Gedanken noch einmal reflektiere und meinen Irrsinn bemerke, dann halte ich die Klappe und dementiere bereits gesagtes.
Oder so, In Fußballmanier:
1. Mohamed hatte keinen Plan vom Fußball – böse Beleidigung.
2. Mohamed erdachte sich die Vereinfarben – großes Lob und doller Dank.
Ich würde sagen – unentschieden!
Sonderanfertigung für Richie Hawtin
Eine Spezialanfertigung aus dem Hause KID (der Heimat von PICOLINO und ADVOCIS) kann dem DJ und Produzenten Richie Hawtin ein Lächeln ins Gesicht zaubern und seine Augen zum leuchten bringen. Durch den Einbau der Abelton/Amek-Remote Control Unit. die speziell auf die Bedürfnisse und Arbeitsweise des kanadischen Star DJ abgestimmt wurde, ist es Ihm möglich, die Abelton Software direkt mit seinem AMEK Pult zu bediene und so intuitiv in den Produktionsprozess eingreifen.
Marilyn Manson „The High End Of Low“
Herr Manson wie man ihn kennt. Text Ali Tschertow
Vor über zwei Jahren erschien Marilyn Mansons letztes Album, da wurde es langlsam Zeit für etwas Neues. Seit Ende Mai ist das Neue Album da. Her Manson wollte wohl nicht experimentieren und so besann er sich auf bewährtes. Für „The High End Of Low“ arbeitete er nach zehnjähriger Pause wieder mit Twiggy Ramirez zusammen.
Mansons neue Band, zu der neben Twiggy Ramirez auch Keyboarder Chris Vrenna und Schlagzeuger Ginger Fish zählen, ist derzeit auf Welttournee und erschien auch zu diversen Festivals in Deutschland. Aufgenommen wurde das Album in den Hollywood Hills Studios.
„The High End Of Low“ ist ein echter Longplayer, denn es gibt 15 frische Tracks. In seinen Songs bleibt Manson sich treu. So ist jeder einzelne Track gleich beim ersten Hören als ein echter Marilyn Manson zu identifizieren.
„Ich denke schon, dass mein Leben damit ein Ende und einen neuen Anfang gefunden hat“, so äußerte sich Manson über sein neues Werk. Er sieht im Album einen Abschluss und auch einen Anfang. Wovon sagt er leider nicht.
Seit Beginn der neunziger Jahre hat Brian Hugh Warner, wie Marilyn Manson mit bürgerlichem Namen heißt, mit jeder Veröffentlichung den Mainstream auf den Kopf gestellt. Diesmal war es weniger Skandalträchtig, was wohl daran liegt, dass wir alle durch die Medien abgestumpft sind, aber auch Marilyn Manson hat auf „The High End Of Low“ nichts wirklich Neues abgeliefert.
Aber dennoch: „The High End Of Low“ von Marilyn Manson ein fantastisches Album, weil durch und durch Marilyn Manson.
Sonido „Clara Vista”
Ganz entspannte Gitarrenmusik.Text: Ali Tschertow
Sonido – das waren ursprünglich zwei Gitarristen und seit einem halben Jahr haben sie eine Percussionistin mit an Board. So verschmelzen in Sonido drei Menschen, drei Stile und drei musikalische Biographien.
Da ist zum einen Alejandro Leon, großartiger Jazzgitarrist, Bassist, Komponist und Sänger.
Er ist seit einigen Jahren mit Projekten zwischen Jazz, Bach und Samba in Deutschland, Österrreich, der Schweiz und Italien unterwegs. Zum anderen ist da Projektgründer Marcus Hetzel, ein erfahrener Bandgitarrist von Rock und Fusion kommend. Seit einiger Zeit ist das Gitarrenduo keines mehr, da nun die junge Percussionistin Karla Pfützenreuter mit dabei ist.
Bereits im Frühjahr diesen Jahres erschien das Aktuelle Album „Clara Vista“. Auf diesem Silberling sind 12 Tracks, die in erste Linie natürlich Gitarrenmusik sind. Doch es ist nicht dieser erbärmliche Standard-Klassik-Gitarren-Kram. „Clara Vista“ von Sonido ist lebendige Gitarrenmusik, die sich nicht starr an Schema F entlang bewegt, sondern die vielfältig ist, sich vieler Musikstile bedient und die nicht zuletzt durch die exzellente Percussion immer wieder frisch rüber kommt.
Mit „Clara Vista“ ist es den drei in Dresden lebenden Musikern gelungen, ein Gitarrenmusik-Album zu produzieren, das auch Nichtgitarrenfreunde anspricht. Musik die zum Hinhören einlädt, aber auch als Hintergrundmusik nicht nervt.
BETTY BLITZKRIEG „Voodookind“
Das Richtige Produkt zur richtigen Zeit. Oder wie? Text Ali Tschertow
“Meine Musik ist aus einem Teig gemacht, der ‘Leck mich am Arsch heißt.” Wer hat das jetzt gesagt, ein Kotzbrocken oder ein superwitziger Typ? Der Man der das gesagt hat, geistert seit Juni durch Plattenläden und das Fernsehprogramm. Er demonstriert, dass Erfolg in der Musikindustrie nicht immer aus gutem musikalischen Handwerk wächst.
Voodookind ist das Debütalbum von Herrn Blitzkrieg, der mit bürgerlichem Namen übrigens David Sobol heißt. Er behauptet das Kind einer Prostituierten und eines Mafia-Paten zu sein, das von einer Voodoo-Priesterin, die wohl auch seine Hebamme und Pflegemutter war, auf den Namen Betty Blitzkrieg getauft wurde. Aha!
Und die Musik: Gleich beim ersten Titel – „Wir feiern anders“ – fühlt man sich in die Achtziger zurückversetzt. Irgendwie klingt da jemand wie Falco. Später erinnert dann einiges an Ideal und auch an Spliff. Der Sound ist aber frisch, lädt zum mitschunkeln ein und auch das mitgrölen scheint ein durchaus erwünschter Effekt zu sein. Also nix mit Staub auf der CD. Die Texte sind durchweg deutsch, was die Songs für jeden verständlich macht. Wenn die Texte dann noch richtig gut wären, wäre alles noch viel schöner.
Fazit: Die Biographie, Statements und PR machen uns klar, dass uns hier mit Betty Blitzkrieg ein neues Kunstprodukt beschert wurde, eine blasse Kommerzgestalt, die wenigstens schön bunt angestrahlt wird. Die Songs machen einzeln gehört durchaus Spaß, doch der geballte Betty Blitzkrieg Konsum ist nicht zu empfehlen, da die pubertären Texte schnell zu nerven anfangen und auch die Musik nicht das ist, was man gemeinhin als einfallsreich bezeichnet.
Das Beste ist, ihr testet Bettys Musik mal im Selbstversuch.




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