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5 Jahre Garantie auf jeden PICOLINO

Jetzt gibt es echten Mehrwert für die, die sich für einen PICOLINO entscheiden oder sich schon für einen PICOLINO entschieden haben.

Denn ab sofort bieten wir auf jedes Gerät 5 Jahre Garantie.

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Im Gegenzug erhalten Sie eine garantie, für die Sie bei anderen Anbietern viel Geld bezahlen müssen.

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Clara Bow – “Not Now”

Etwas so punklastiges hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Aber nun habe ich es gehört und es ist gut. (Text: Ali Tschertow / FishBookLetters)

Clara Bow heißt die Band, sie besteht aus vier Hamburger Ladies, Katrin Hesse – Gesang und Gitarre, Phyllis Schürger – Drums & Shouts, Dr. Ingrid Müller – Keyboards und Gesang und Jeannine Alice Rüdiger – Bass, Gitarre und Gesang.

Die vier offensichtlich hoch energetischen Mädels haben sich nach dem zwanziger Jahre It-Girl Clara Bow benannt. Diese sagte in ihrem berühmtesten Film: „I’m sorry, but a girl has to do that.” Na ja und das haben sich die Vier zu Herzen genommen.

Seit sieben Jahren spielen sie zusammen und das, was dabei musikalisch herauskommt, ist ein Mix aus Punk, heftigem Rock und Power Pop.

Die Songs sind qualitativ absolut gut. Tatsächlich hat alles einen leicht rotzigen Unterton, was die Musik der Vier auch im Sound angenehm von diversen Kommerzgeschichten abhebt. Übrigens will ich nicht gesagt haben, dass der Sound nicht kommerztauglich wäre. Sie klingen nur nicht so clean. Super clean ist quasi tot, doch diese Ladies leben und das kann man hören!

Beim Anhören der Platte bekam ich richtig Lust meine ollen SLIME und Peter And The Testtube Babies Platten herauszuholen. Bei Track 2, „paul rulz“, musste ich an die guten alten Babes In Toyland denken – die Riot Girl Band aus den USA, die ich mal richtig gut fand.

So könnte ich jetzt für jeden Song was herauskramen, was mir dazu in den Sinn kommt, was mich an irgendwas erinnert. Fest steht, alles was mir zu den Tunes von Clara Bow einfällt ist positiv. Beim Hören der Songs von „Not Now“, dem Debüt Album von Clara Bow, bekomme ich ganz automatisch gute Laune und bin geneigt durchs Zimmer zu hüpfen.

Wenn Clara Bow in Eurer Nähe spielen, dann verpasst nicht die Chance eine wirklich geile Band zu hören, eine Band die Druck macht wie Sau, deren Musik direkt in Eure Beine geht und die zum wildesten Pogo animiert.
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Kottarashky & The Rain Dogs „Demoni“

Balkan Beats 2.0 (Text: Ali Tschertow/FishBookLetters)

Im Jahr 2009 veröffentlichte Kottarashky, aka Nikola Gruev, mit “Opa Hey” sein erstes Album. Für mich war es auch die erste Gelegenheit, überhaupt etwas von ihm wahr zu nehmen.

Damals war ich, so wie heute auch noch, total begeistert, von seiner Art Musik zu machen. Sammelt Gruev doch O-Töne der Musik seiner Heimat (übrigens ausschließlich aus ländlichen Regionen) und bastelt mit diesen und sehr coolen Beats Musik, die es so nur selten zu hören gibt.

Nun haben wir Mai 2012 und ein neues Album des bulgarischen Soundwunders ist erschienen. Diesmal war die Herangehensweise ein wenig anders, denn der Erfolg des Debüts machte klar, dass diese Musik auf die Bühne gehört. Gruev holte sich seinen Freund Hristo Hadzhiganchev (Gitarre, Keyboard, Gesang) dazu und castete mit ihm Musik, die sich auch live umsetzten lässt. So wuchs um Nikola und Hristo eine bunte Truppe mit Klarinette, E-Bass und Drums.

Entstanden ist mit „Demoni“ ein Album welches noch bunter und ungewöhnlicher ist als „Opa Hey“. Obwohl gerade für die Live-Geschichten vieles vereinfacht werden musste, hat dieses Album nur dazu gewonnen. Es ist wohl gerade dieser Mix aus Konserve und Live-Spiel, der dieser Musik ihre unheimliche Fülle und Wärme gibt.

So ist „Demoni“ von Kottarashky & The Rain Dogs für mich abermals eine musikalische Offenbarung, Musik die in jede Bar, an jeden Beach und in jeden Club gehört.

Vielen Dank übrigens auch an das Label Asphalt Tango Records, das solche Musik zu uns holt und uns somit unseren musikalischen Horizont erweitert. Danke!

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PICOLINO weltweit – jetzt!!!

AUDIONDA SLU wird ab sofort den weltweiten Vertrieb für die KID Broadcast Marken Advocis und Picolino übernehmen. Durch die langjährige Erfahrung im Pro-Audiomarkt haben wir eine gute Voraussetzung unsere Marktposition durch ein professionelles Händlernetz für Advocis und Picolino weltweit zu stärken.

Die Vertriebspartner für Österreich (4Audio)  und der Schweiz (Musiknetwork) bleiben wie gehabt unsere bisherigen Distributoren, mit denen wir seid Jahren erfolgreich zusammen arbeiten.

Der Vertrieb für Deutschland wird weiterhin über KID Broadcast erfolgen.

FEHLFARBEN – XENOPHONIE

Mit „Xenophonie“ landen die Fehlfarben wieder einmal einen echten Coup. Schon immer überzeugten die Fehlfarben mit so schrecklich wahren Texten und passendem Sound. Nun wird mir auch noch vom Label ein enorm genialer Pressetext zur Verfügung gestellt, den zu übertreffen mir nicht vergönnt ist.

So lest also die Worte von Jan Müller (Tocotronic): „Als mich vor zwei Tagen mein alter Freund Carsten Friedrichs, der mittlerweile bei Tapete Records in Lohn und Brot steht, anrief und mich fragte, ob ich Lust hätte, ein paar Worte zum neuen Album der Fehlfarben zu verfassen, sagte ich ohne eine Sekunde zu zögern zu.

Eine Ehre, selbstverständlich. Meine letzte Begegnung mit den Fehlfarben liegt zwei Jahre zurück. Ich durfte sie live bei einem Festival erleben und war von ihrem eigenen, spezifischen Auftreten begeistert. Inmitten all der zwischen Publikumsanimationen und eitel zur Schau getragenen Pseudo-Verrücktheiten oszillierender Musiksoße eines Festivalsommers waren sie so angenehm, so anders, so eigen und emanzipiert.

Das neue Album Xenophonie klingt ungemein frisch. Beim Opener “Dekade 2″ haut den Hörer zunächst ein Wahnsinns-Riff um; kurze Zeit später erklingt Peter Heins Stimme mit eben jenem unschwer wiedererkennbaren Ausdruck, diesem Gesang, den nur er beherrscht: dringlich-konkret und doch voller Poesie und Melancholie. Dieser Mann ist vermutlich gar nicht in der Lage, banal oder belanglos zu klingen. Mit diesem ersten Stück des Albums, mit seinem wunderbaren und kurzen Text hat die Band nach 2 Minuten und 21 Sekunden bereits alles klargestellt. Das Weitere ist Kür.

Obwohl die Texte der Fehlfarben mitunter sehr stark im Hier und Jetzt verortet sind und diverse Ekelhaftigkeiten unseres alltäglichen Lebens benennen, wird in ihnen kein Trübsal geblasen. Dafür sorgt einerseits ein teilweise gespenstisch lockerer Peter Hein: Seit “Resistance” von Family 5 (einem meiner Lieblingsalben mit seiner Beteiligung) habe ich ihn nicht mehr so lässig erlebt. Dafür sorgen auch Textzeilen, die wohl kaum ein anderer derart doppeldeutig, mit der eigenen Biografie Wortspiele spinnend und dennoch noch viel mehr zum Ausdruck bringend, formulieren könnte: “Ich muss doch schon lang nicht mehr probieren die Lage, wie sie ist, zu kommentieren. Ich hab doch lang genug gelebt vom Kopieren, um jetzt noch den Durchblick zu verlieren” (aus “Lang genug”).

Der andere Grund für die Frische des Albums sind die Songs und deren Sound. Die Band (neben Peter Hein sind Saskia von Klitzing, Pyrolator, Frank Fenstermacher, Uwe Jahnke und Michael Kemner beteiligt) leistet ganze Arbeit: Wie die Organe eines Körpers stehen sie miteinander im Vielklang. Weiteren rauen Glanz liefert der Produzent Moses Schneider.

Vermutlich versteht es zur Zeit keiner besser als er, eine Band in ihrer Stärke zu erkennen, ihre tiefsten Talente hervorzukitzeln und ihre Energie zum Klingen zu bringen. Einer seiner Zaubertricks ist die Liveaufnahme, welche er dieses Mal mit den Fehlfarben im altehrwürdigen Hansastudio in Berlin aufgeführt hat. Man spürt ihn noch: Den Hauch von David Bowie, Iggy Pop, den Thompson Twins und von Depeche Mode.

Und im letzten Stück des Albums, dem fast zehnminütigen “Herbstwind” verwandeln sich die Fehlfarben in Riders on the Storm, ehe ein Fortunaschal den schönen Spuk beiseite fegt. Es ist wunderbar, wenn es eine Band nach über 30 Jahren noch versteht, den Hörer derart zu überraschen.

“Das Frühwerk am Hals wie ein Mühlstein” lautet eine Textzeile aus dem Stück “TCM

(Polychemie)”. Für die Fehlfarben ist es vermutlich auch ein Fluch, bereits in früher Jugend das altersweise Über-Album “Monarchie und Alltag” geschaffen zu haben. Würden wir uns unserer Sentimentalität entledigen können, welche wir so gerne speisen, indem wir die alte schöne Schallplatte aus dem Jahr 1980 nochmals auflegen, so könnten wir den Fehlfarben vielleicht den Mühlstein vom Halse entfernen – doch das ist eine Utopie, die dann zu der Band und ihren Texten, welche politisch und poetisch zugleich sind, auch nicht so recht passen würde. Die Fehlfarben sollten Monarchie & Alltag nicht als Mühlstein am Hals, sondern als Orden auf der Brust tragen, ebenso wie ihre anderen Alben, insbesondere ihr

neues Werk Xenophonie, mit welchem sie wieder einmal einen der kitschigsten Mythen der Popmusik-Journaille widerlegt haben – nämlich denjenigen, dass Bands zwangsläufig mit andauerndem Fortbestehen langweiliger zu werden haben.

Zu guter Letzt noch ein Anspieltipp von meiner Seite: der Titel “Hygieneporzellan”. Eine zärtlich-hymnische Ode an einen doch so wichtigen Gegenstand in jedem Haushalt: DieToilette“.

Mir bleibt nur noch zu sagen: „Wenn ihr die Fehlfarben mögt, auch ihre Texte und Musik, ihr der Art die Texte rüber zu bringen, wie Peter Hein es tut, liebt und wenn ihr auf Qualität steht, dann kommt ihr an diesem Album nicht vorbei!

Am 18.5.2012 erscheint dieses tatsächlich wichtige Album.

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Seu Jorge – „Músicas para Churrasco“

Jetzt darf der Frühling kommen. (Text: Ali Tschertow/FishBookLetters)

Seu Jorge sagt dir nichts? Kennst du den Film „City of God“? Wenn du den kennst, dann versuche dich an Mané (den Stecher) zu erinnern. Wenn du das hin bekommst, dann weist du wer Seu Jorge ist.

Seu Jorge war ja tatsächlich ein Kind aus einer Favela nahe Rio de Janeiro. Das Familieneinkommen besserte er mit Reifenreparaturen auf. Doch seine Liebe galt stets der Musik und dem Theater und so investierte er über Jahre, Zeit und Geld in die Kunst. Wenn man in einer Favela lebt, dann ist das gar nicht so einfach. In einem Interview, das er „The Independent“ gab sagte er: “Aus einer Favela herauszukommen ist eine schwierige Sache. Gangster sind so machtvoll. Der Drogenhandel ist überall, und keiner hat Arbeit”.

Musik und Schauspielerei sind immer noch Mittelpunkt seines Lebens. Und nun gibt es ein Album von ihm, „Músicas para Churrasco“ (Musik für Grillfeste). Das klingt erst einmal recht unspektakulär, aber wenn man versucht nicht an hiesige Schlachtfeste zu denken, sondern eher an tropische Gegenden, an super entspannte Leute und wirklich coole Musik, dann weiß man um welche Art von Musik es sich hierbei handelt.

„Músicas para Churrasco” hat zehn Tracks die genau das erfüllen, was ich erwarte, wenn ich an aktuelle Musik aus Brasilien denke. Die Musik ist hochklassig und dennoch leicht und voller Energie. Manchmal wünschte ich mir ein wenig so zu sein wie diese Musik.

Übrigens erscheint, nein erschien „Músicas para Churrasco” von Seu Jorge am 20. April. Die Musik ist nicht nur für Feiern ideal, nein auch zum Aufstehen ist sie bestens geeignet, ich spreche aus Erfahrung.

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LIVE² – SINGER/SONGWRITER SALON

vol. 62: Francis D.D.String vs. Erik Beisswenger
Veranstaltungen: Donnerstag, 26. Apr 2012 20:00 – 01:00 in der Mühlstraße 14, in Leipzig. Sensible Gitarrenballaden von melodischer und harmonischer Klarheit prägen die zeitlose Musik des erfahrenen Liederpoeten aus Schwäbisch Hall, der im Singer/Songwriter-Salon seine brandneue CD „Frühling“ (Bluebird Café Berlin Records) präsentiert.

Los Miticos Del Ritmo

Stell Dir vor die Sonne brennt und die Luft ist schwer vor Hitze und Feuchtigkeit, stell dir vor du bist in Kolumbien, du sitzt auf der Veranda einer Bar, trinkst deinen Rum und fühlst dich einfach nur matt. (Text: Ali Tschertow / FishBookLetters)

…doch auf ein mal hörst du aus der Bar zwei Häuser weiter etwas scheppern und nach längerem Hinhören bemerkst du, es ist Musik und die reist dich hoch von deinem angegammelten Sessel, du fühlst die Kraft zurückkehren und deine Beine beginnen rhythmisch zu zucken.

Ja so in etwa könnte es laufen, wenn dir Cumbia-Rhythmen begegnen.

Zu verdanken haben wir dieses Album Will „Quantic“ Holland, dem Leader der siebenköpfigen Studioband Los Miticos Del Ritmo.

Das Album wurde in Wills Studio in Cali aufgenommen und Ziel war es, den Sound der Sechziger wieder zu beleben. In einem Interview mit Soundway sagt Will es solle klingen: „Als würde das Album nach Jahrzehnten voller Feuchtigkeit und Staub aus einem Keller hervorgeholt werden“.

Aber er wollte keine Klassiker zum hundertsten Mal aufnehmen und so coverten die Herren und brachten frische Klänge in alte Gewänder. Unters den Coverversionen finden sich unter anderem Songs wie Queens „Another One Bites The Dust oder Don´t Stop“ von Michael Jackson.

Seit Will Quantic 2007 nach Kolumbien ging, hat er sich zu einem absoluten Kenner der Kolumbianischen Musik entwickelt und nun ist es ihm möglich, mit dieser Musik zu experimentieren.

Los Mitikcos Del Ritmo ist ein gelungenes Experiment. Die Musik die für unsere Ohren nicht alltäglich ist, reißt uns mit und hilft uns, so wir es wollen, in eine Welt einzutauchen, die fern ist und für uns den Hauch von Abenteuer und fremden Gerüchen trägt.

Ein dreißigminütiger Kurztrip nach Mittelamerika, in bester Qualität und garantiert moskitofrei.

Das Album erscheint am 4. Mai 2012.

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Silverstein, Berlin 04.04.2012 Lido

Silverstein
Endlich ist es so weit, lang habe ich warten müssen um die Jungs aus Kanada wieder live in Berlin erleben zu können. 04.04. 21.00 Uhr im Lido Kreuzberg, na gut nicht meine Traumlocation, aber dafür ist man sehr nahe am Geschehen.
Punkt 21.00 Uhr geht der virtuelle Vorhang auf und die 5 Jungs kommen ganz unspektakulär auf die Bühne, vorher noch schnell die Instrumente gestimmt und los geht’s, das Publikum von der ersten Sekunde auf Feierstimmung eingestellt. Die Band spielt die ersten Titel nahtlos hintereinander weg, ich habe den Eindruck das die Silbersteine auf der Flucht sind, vielleicht ist der Tourstress etwas zu groß nach dem 10. Konzert der Europatour und sie sind einfach fertig, was der Stimmung im Saal nicht schadet., nach ca. 45min ist dann auch der offizielle Teil erledigt, (Ich glaube aber fast jeder Hit den ich hören wollte auch gehört zu haben) es beginnt die Zugabe und nach genau einer Stunde fällt der besagte Vorhang wieder.
Mein Fazit: ein cooles Konzert, nur zu kurz, aber ich bin froh dabei gewesen zu sein und erwarte sehnsüchtig den nächsten Stopp der 5 Kanadier in Berlin.

Neues Album von CHRISTIAN LÖEFFLER

Christian Löfflers Musik kennzeichnet eine Art aufsteigende Intensitätskurve, an der alles abfällt, was nicht wesentlich ist.

Wesentlich im Sinne von introspektiv. Kickt zum Beispiel am Anfang eines Tracks die bass drum vergleichsweise neutral vor sich hin, ist auch das schon in sich gekehrt. Tanzen ja, aber mit einem Bein im Traum. Das immer neu einsetzende, alles Kommende und Gewesene grundierende Knistern, diese pendelnden, gerne auch wie abwesend ineinander kippenden Chords umkreisen eine fast außerhalb der Musik liegende Sphäre. Eine, die nur mich, den Hörenden angeht und von der ich ohne diese Musik nicht wüsste. Die – sagen wir – wie Möwen sichelnden Hi-Hats oder wie schwere See an- und umschlagenden Bässe, die herausrollen, nach vorne oder nach hinten, in nahezu schräg vor Schönheit hängende Lichtungen.

A FOREST zum Beispiel, der ein wenig tejadaeske Schatten wirft, aber ohne jede Pauke, nur mit mäanderndem Delay. Ja, ich erinnere mich, wenn ich BLIND oder FIELD höre, an das Sonnenlicht von morgen. Oder SIGNALS, ein Track, bei dem Arvo Pärt Pate gestanden haben könnte, dessen Tintinnabuli-(Glöckchen-)Stil sich hier aufs schönste mit dem Floor verbindet. Und nicht nur die Volumesäule geht auf, sondern auch das sprichwörtliche Herz.

VÖ ist am 18. Juni 2012

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